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In neuester Zeit gewinnt die Intensivhaltung der Haustiere auch in der Schweiz immer mehr an Boden. Beim Bau der Stallanlagen geht guy vor allem von der Wirtschaftlichkeit (Personaleinsparung, Rationalisierung) aus und nimmt auf das Tier und seine Bediirfnisse nur insoweit Riicksicht, als dies fUr die Produk tion beziehungsweise Leistung bedeutungsvoll ist. Diese Entwicklung wird aber heute von Oekologen, yom Tierschutz und vie len Konsumenten aufs stiirkste be kiimpft. Als Folge davon entwickelten sich zwischen Tierhaltern und aktiven Tierschiitzern oft hitzige Diskussionen. Nach und nach wurden dann auch die durchaus berechtigten Forderungen nach einer neutralen wissenschaftlichen Ab kliirung dieses Fragenkomplexes immer lauter. Da die Intensivhaltung bei den Hiihnern am weitesten vorangetrieben wurde, gedieh hier natiirlich das grosste Bediirfnis an einer diesbeziiglichen Forschungsarbeit. In der heutigen Hiihnerhaltung kennen wir vier gebriiuchliche Aufstallungssyste me: Die biiuerliche Auslaufhaltung und die intensiven Hallenbetriebe mit Kiifig-, Gitterrost- und Bodenhaltung. Eine immer grossere Verbreitung fand in den letzten Jahren die Kiifig- oder Batteriehaltung. Dies hat seinen Grund in den own- und zeitsparenden Anlagen und in der grosstmoglichen Ausnutzung der Bodenfliiche des Betriebes. - four - 1.2. challenge- UND AUFGABENSTELLUNG Durch die Beobachtung der Verhaltensweisen der Hiihner wurde versucht, Grundbedurfnisse aufzuzeigen und zu uberprufen, wie weit die Resultate aus den gebrauchlichen Haltungsformen tiergerechte Bedingungen aufweisen. Nach die sen Grundsatzen wurde das lokomotorische und das akustische Ethogramm, die Pathologie der Fusse, die Feder-und Eiqualitat sowie die Rentabilitat unter sucht.

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Die statistische Ueberpriifung dieses Lautes ergab aber keine signifikanten Unterschiede. Werte der Tagessummen ABO AGi 1086 1402 640 1016 746 611 445 530 1079 1189 1270 1229 478 523 989 489 6476 810 Range ABA ABO AGi ABA 847 1038 2068 2039 1342 1530 628 1118 3 3 1 1 2 2 1 2 2 2 2 2 1 1 3 1 1 1 3 3 3 3 2 3 7246 10610 15 14 19 906 1326 1,87 1,75 2,37 , Abb. 1. DIE SUMME BEIDER RANGORDNUNGSLAUTE Prozentual eindeutig am wenigsten freundliche Rangordnungslaute kommen in der Batteriehaltung vor, wogegen die Anteile in der Boden- und in der Gitterrosthaltung ungefiihr ausgeglichen sind.

Mittels eines Experiments kann man nachweisen, dass eine gakelnde, das Nest aufsuchende Henne durch standiges Vertreiben yom Nesteingang zu immer starkerem Gakeln veranlasst werden kann. Hennen, welche in der Kafighaltung vor der Eiablage stehen und aus diesem Grunde einen geschutzten Platz aufsuchen wollen, werden immer wieder von ihren Kafiggenossinnen verdrangt oder sogar getreten. Mit immer lauter werdenden Gakellauten drucken sie sich von einer Ecke in die andere und kommen dabei kaum zur Ruhe.

In der Batteriehaltung ist dies jedoch nicht moglich, da, durch die schmale Breitseite der Kiifige bedingt, stets nur zwei bis maximal drei Tiere an die Futterrinne gelangen konnen. Ein bis zwei Tiere werden dadurch immer in den Kiifighintergrund gedrangt. Diejenigen Hennen, welche nun nicht zur gewohnten Zeit an das Futter gelangen konnen, lassen einen durchdringenden Gakellaut ertonen. Die Anordnung der Futterbehiilter und der daran zur VerfUgung stehende Platz scheinen eine wesentliche Rolle zu spielen und bewirken in der Kiifighaltung eine erhohte Anzahl Gakellaute.

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