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By Otto Hermann Pesch

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The Wisdom of the Knowing Ones: Gnosticism: The Key to Esoteric Christianity

If any crew, which shared within the Christian secret, possessed the esoteric secrets and techniques of the early Church, it used to be the Gnostics. This order preserved to the top the excessive moral and rational criteria which confer honor upon a instructing. The Church for that reason attacked Gnosticism vigorously and relentlessly, spotting those mystical philosophers as being the main bold adversaries to the temporal strength of Christian theology.

Bau und Entstehung des Weltalls: Naturwissenschaft, Technik und Religion

Dem Wunsche von Freunden und Bekannten m aller Welt folgend, ubergebe ich mit diesem Buchlein zwei in den letzten Jahren vor verschiedenen Kreisen gehaltene Vortrage hiermit der Offentlichkeit. Die beiden Themen entspringen, wie verschieden sie auch klingen mogen, demselben Urquell. Moge die Ehrfurcht, die uns bei der Betrachtung der Wunder der Sternenwelt erfullt, die rechte Vorbereitung sein fur die Vertiefung in den Gegen stand des zweiten Vortrags.

Incarnation and Myth: The Debate Continued

The parable of God Incarnate proved to be a arguable booklet moment purely to "Honest to God" within the curiosity it brought on, with a view to take the questions mentioned in it a level extra, the seven unique members prepared a longer assembly with a gaggle in their best critics. This quantity is the results of their dialogue.

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Am 1. November 1950 das Dogma von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel 16 , das damals bekanntlich ein großer Rückschlag für die gerade begonnenen Bemühungen um eine ökumenische Öffnung der Kirche wurde. Ein Konzil unter Pius XII. hätte die Inhalte von Humani generis festgeschrieben und als krönenden Abschluß dann das Mariendogma verkündet. Daß genau dies tatsächlich zu erwarten gewesen wäre, zeigt auch die Tatsache, daß die Entwürfe zu dogmatischen Themen, die zur Eröffnung des Zweiten Vatikanischen Konzils vorlagen und, wie noch zu zeigen sein wird, maßgeblich die Handschrift der römischen Kurie trugen, in einem Drittel der Anmerkungen auf Humani .

Drei Monate nach Beginn hatte das Drama des neuen Pontifikats seinen Höhepunkt erreicht. Folgte nun, wie im klassischen Drama, das »tragische Moment«, das den katastrophalen Ausgang des Dramas vorankündigt? Man könnte es denken, wenn man die Reaktion der 17 Kardinäle bedenkt, die - außer Tardini und wenigen anderen - als erste von dem Plan des Papstes erfuhren. Johannes notiert später: »Menschlich hätten Wir erwarten können, daß die Kardinäle, nachdem sie Unsere Ankündigung gehärt hatten, sich um Uns geschart hätten, um ihre Zustimmung und guten Wünsche auszudrücken.

42 Der Mann, der nach kirchlicher Herkunft, theologischer Ausbildung und persönlicher Frömmigkeit ganz und gar ein katholischer Priester des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts in Europa, in Italien war, wollte die Katholiken, wie er in der Pfingstansprache vom 5. Juni 1960 sagte, zu »Bürgern der ganzen Welt« machen, so wie ja auch die ganze Welt gemeint sei, wenn wir Jesus als Erlöser der Welt verehren. Der Mann, der als junger Priester am Tag nach seiner Priesterweihe in einem »Gefühl völliger Hingabe« den Vorsatz, ja »den heiligen Schwur« faßte, »dem Stuhl des heiligen Petrus die Treue zu halten«, und der als Papst nicht den geringsten Zweifel aufkommen ließ, daß er seine Primatsvollmachten kannte und sie mit niemandem teilen würde, berief ein Konzil ein, das nach seiner Absicht frei und spontan wirken und die Kirche von der Struktur der zentralistisch regierten »vollkommenen Gesellschaft« zur communio, zur Gemeinschaft von Teilkirchen hinüberführen sollte.

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