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By SCHÖNEBECK

Unsere Grossstadte haben nach dem zweiten Weltkrieg gewaltige Strukturveranderun gen erfahren: Wiederaufbau, Motorisierung, Industrialisierung und Bevolkerungskon zentration haben Probleme geschaffen, die noch nicht annahernd gelost sind. Denkt guy heute an die Stadte und ihre Zukunft, so stehen traurig dustere Visionen im Vor dergrund. Angesichts dieser state of affairs ist es dringend notwendig, Planungs-und Analysetechni ken auf ihren Beitrag zur Losung unserer stadtischen Probleme zu untersuchen. Eine der bekanntesten Planungsmethoden zur Modeliierung komplexer dynamischer Syste me ist das von Jay W. Farrester entwickelte Konzept des approach Dynamics. Diese Mo dellkonzeption, die darauf ausgerichtet ist, komplexe soziale Beziehungen als ver maschte Regelkreise zu interpretieren, ist von Farrester auch zur Modeliierung gross stadtischer Systeme verwendet worden. Seine in dem Buch city Dynami es- nieder gelegten Untersuchungen haben sowohl grosse Begeisterung als auch eisige Ableh nung gefunden. Herrn Schoneback kommt das Verdienst zu, einen wesentlichen Beitrag zur internatio nalen Diskussion uber die Akzeptierbarkeit von Farresters Methode erbracht zu haben. Seine Untersuchung der Modellstruktur beschrankt sich nicht nur auf eine Erorterung des Modells. Vielmehr gelingt es ihm zu zeigen, dass die Farrestersehe Apriori-Hypot hese der lnsensitivitat sozialer Systeme zumindest im Falle des betrachteten Modells sehr fragwurdig wir

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Die Eigenschaften sozialer Systeme, etwa das Gebilde einer Stadt, faßt Farrester (2) in 6 Punkten zusammen als: a) kontra-intuitiv (counterintuitive; komplexe Systeme verhalten sich oft anders als man denkt), b) bemerkenswert unempfindlich bezüglich Änderungen der meisten System-Parameter, c) sehr widerstandsfähig gegen Änderungen allgemeiner Richtlinien ('policy changes'), d) empfind! ich gegenüber bestimmten Änderungen in 1) einigen wenigen, meist schwer identifizierbaren Einflußgrößen (System-Parametern), 2) der Struktur, e) oft in einem Zustand labilen Gleichgewichts befind!

Innerhalb der geschlossenen Systemgrenze. Die mathematische Repräsentation einer negativen, zielorientierten Entscheidungsregel ergibt sich aus Abb. 4 wie folgt (3): (1) ln einem 1962 erschienenen Aufsatz benennt Forrester (1962, 44) nur drei Komponenten: apparent actual conditions, desired contitions, corrective action; vgl. auch ZBZ-Bericht 9 (1970, 89). (2) 'Dynamische Modelle als Repräsentanten dynemischer Systeme' (Zwicker, 1973a, 2) kennzeichnet Zwicker durch drei Bedingungen: 1. Ein dynamisches Modell soll vollsymbolisiert sein; 2.

Wohl eine ganze Reihe von nach Lee (1973, 174) 'some what obstuse models' könnte bei Einhalten dieser Regel sicherlich keinen Tag überleben, für die anderen jedoch gilt, daß sowohl in der wissenschaftlichen Erkenntnis als auch in ihrer praktischen Nutzbarrnachung schneller größere Erfolgemöglich wären. 4 Analytische und Simulatorische Modelle (2) Der Simulatorische Modellaufbau wurde methodelogisch bisher lediglich als von größerer Zweckmäßigkeit gegenüber analytischen Modellen bezeichnet, ging es um die Bearbeitung komplexer sozialwissenschaftl ieher Problemstellungen.

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